Monthly Archives: Februar 2017

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LAN Netzwerk einrichten

Computer-Netzwerkleitungen verlegen und ein komplettes PC-Netzwerk aufbauen – das können Sie selbst! Was Sie beim Aufbau eines LAN-Netzwerkes beachten müssen, und wie Sie WLAN-Modem, Router und Co. richtig anschließen, zeigen wir hier Schritt für Schritt.

Auch wenn Sie sich noch nicht mit dem Thema Netzwerk beschäftigt haben: Bei der nächsten Renovierung sollten Sie die dafür benötigten LAN-Leitungen gleich mit verlegen. Denn schon wenn Sie einen zweiten Computer mit dem vorhandenen Drucker betreiben möchten: Mit einem kleinen LAN-Netzwerk geht dies am einfachsten. Gleichzeitig können Sie einen Internetzugang für beliebige Orte in der ganzen Wohnung, ja sogar in Haus und Garten, schaffen.

Von Anfang an sollten Sie dabei allerdings planvoll zu Werke gehen. Anders als in der Elektroinstallation ist bei Computernetzwerken nämlich eine Sternstruktur nötig (siehe PRAXISTIPP). Das bedeutet: Alle Netzwerkkabel werden idealerweise an einem Punkt in Wohnung oder Haus zusammengeführt, an dieser Stelle können dann die benötigten Verbindungen besonders einfach hergestellt werden. Ähnlich wie in der Elektroinstallation werden fest verlegte Leitungen mit massivem Aderkern aus Kupfer ausgeführt, für die flexible Verlegung zu den Endgeräten werden hingegen sogenannte Patchkabel mit Adern aus einem feindrähtigen Litzenbündel verwendet.

Patchfeld & Patchkabel

Um eine hohe Verbindungsgeschwindigkeit mit mehreren Endgeräten pro Verbindungsstelle zu ermöglichen, werden Netzwerkkabel immer im Pärchen fest verlegt, entsprechend weisen Netzwerksteckdosen immer auch zwei Einsteckplätze auf. Fest verlegte Netzwerkkabel enden an den einzelnen Anschlussstellen in Netzwerksteckdosen, im Zentrum der Sternzusammenführung werden Sie am besten in einem sogenannten Patchfeld zusammengeführt.

Die Vielzahl der Adern – pro Leitung müssen immerhin jeweils acht Adern angeschlossen werden – macht eine besondere Installationstechnik nötig. Dabei werden die einzelnen Adern nicht abisoliert und per Hand angeschlossen, sondern an speziellen Reihenverbindern in Schneidklemmen gedrückt, die für einen elektrischen Anschluss sorgen. Dafür ist ein eigenes Werkzeug nötig, das sogenannte Auflegewerkzeug (siehe Bauanleitung LAN-Patchfeld verdrahten). Über das Patchfeld erhält jede Netzwerkleitung eine Buchse, die nun per Patchkabel mit einer anderen Buchse oder zum Beispiel einem Netzwerkverteiler, dem sogenannten Switch, verbunden werden kann. Erst der Switch macht aus der Verkabelung ein Netzwerk, denn dieses Gerät sorgt dafür, dass jedes der angeschlossenen Geräte mit jedem anderen Daten austauschen kann.

DSL-Router & Modem anschließen

Zusätzliche hier angeschlossene Geräte schaffen weitere Verbindungen: So kann ein DSL-Router alle angeschlossenen Geräte mit einer gemeinsam nutzbaren Internetverbindung versorgen, ein WLAN-Access Point (= Funk Zugangspunkt) stellt Funk-Verbindungsmöglichkeiten ins Netz her – oft ermöglicht auch schon der angeschlossene Router diese Möglichkeit.
PRAXISTIPP:
Entfernte Bereiche von Wohnung oder Haus können außerdem über Power-LAN angeschlossen werden: Hierbei wird statt eines Netzwerkkabels das Stromnetz zur Datenübertragung genutzt (siehe PRAXISTIPP).

Alternativ können Sie Verbindungen auch über weitere Distanzen mit Patchkabeln herstellen, die an beiden Seiten mit Netzwerksteckern versehen sind. Sollen die Leitungen allerdings durch Wände hindurch verlegt werden, müssen entweder Durchbrüche geschaffen werden, die größer als der Stecker einer solchen Leitung sind – oder Sie müssen die Stecker später selbst montieren – man spricht hier von crimpen (= bördeln).

Wichtig ist die richtige Auswahl des zu verlegenden Leitungstyps: Während eine Installation mit Auflegewerkzeug nur mit massiven Adern funktioniert, müssen zu crimpende Leitungen mit flexiblen, feindrähtigen Litzen ausgestattet sein. Wird der jeweils andere Leitungstyp verwendet, könnten die Anschlussverbindungen elektrisch nicht sicher arbeiten.

Netzwerkverbindungen funktionieren bis zu einer Ausdehnung von insgesamt gut 100 Metern störungsfrei. Um eine hohe Signalqualität sicherzustellen, verwenden Sie am besten im ganzen Netz geschirmtes Kabel, also mindestens den Leitungstyp FTP Cat-5 (FTP = Foiled twisted pair = Zwillingsleitung in Folie, Geschwindigkeitskategorie 5).

Für die Platzierung des WLAN Routers gilt: Wer ein starkes Signal möchte, der sollte ihn von Stahlbeton- und Holzwänden fernhalten. Kommt man aber nicht drum rum, dann helfen WLAN-Verteiler weiter, welche die Reichweite eines Funknetzwerkes erhöhen. Die allgemeine Übertragungsleistung von einem WLAN Router lässt sich an den Buchstaben hinter der technischen Normbeschreibung ablesen. Der momentane Standard ist eine Übertragungsgeschwindigkeit von 450 Megabit pro Sekunde.

Wer einen DSL-Anschluss bestellt hat, wird mit Splitter und Router ausgestattet – so gelingt der Anschluss des PC-Netzwerkes mit Internetanschluss:

 

1 Splitter: Diese für DSL nötige Frequenzweiche trennt die Bandbreite in DSL- und Telefonbereich

2 Telefondose: Sie stellt weiterhin die Verbindung zur Außenwelt her

3 Router: Er koppelt das lokale Netzwerk mit dem Internet. Viele Router ermöglichen WLAN (Funkverbindung zu Computern)

4 Power-LAN: Ermöglicht es, Computer ohne Netzwerkkabel zu verbinden (über Stromkabel

5 Stromanschluss: wird vom Router benötigt

6 Telefon und LAN werden am Router per Leitung angeschlossen

 

Erstmals veröffentlicht:

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Dropbox: Neue Funktionen für Unternehmen

Auf alle Daten problemlos zugreifen: Dropbox setzt auf den vernetzten Arbeitsplatz.

Mitte 2016 sorgte der Cloud-Service Dropbox noch für einen handfesten Skandal: Nach einem Daten-Hack 2012 waren weit mehr Accounts betroffen als ursprünglich gedacht – Cyber-Kriminelle verschafften sich Zugang zu über 68 Millionen Nutzerdaten. Diese Krise überstand das Unternehmen allerdings – und erweitert nun sein Angebot mit speziellen Funktionen für Unternehmen.

Frische Business-Funktionen

Das Arbeiten in der Cloud erfreut sich gerade bei Firmen immer größerer Beliebtheit. Dropbox baut deshalb neue Funktionen für das vernetzte Arbeiten ein, wie das Unternehmen per Pressemitteilung ankündigte. Mittels Smart Sync greifen Nutzer auf ihrem Desktop plattformübergreifend auf in der Cloud gespeicherte Daten zu. Das umständliche Navigieren innerhalb der App entfällt also. Smart Sync erfordert ein System ab Windows 7 oder OS X 10.9. Der Office-Dienst Paper erinnert derweil stark an Google Docs: Mitarbeiter erhalten gleichzeitig Zugriff auf Dokumente und Terminpläne, die sie bearbeiten können. Die Anwendung ist in 21 Sprachen verfügbar.

Drei neue Cloud-Abonnements

Dropbox stellt drei neue Abo-Modellefür Unternehmen vor. Das Basispaket kostet 10 Euro monatlich pro Nutzer und bietet unter anderem 2 Terabyte Speicherplatz, Smart Sync, differenzierte Berechtigungen, Nutzerverwaltung und ein zweistufiges Sicherheitssystem. Für 15 Euro monatlich pro Nutzer erhalten Kunden das Advanced-Modell mit unendlich viel Speicherplatz und zusätzlichen Optionen für die Administration. Dropbox bietet auch ein individuelles Enterprise-Paket an, bei dem sich Firmen ihre Inhalte selbst zusammenstellen und zusätzlichen Service erhalten.

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Seagate wird Fertigungsfabrik in China schließen

Mit dem Durchbruch des NAND-Flashspeicher ist das Interesse an klassischen kleineren Magnetscheibenfestplatten in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während der Bedarf für Cloudspeicheranbieter an großen Festplatten weiter ansteigt, geht die Nachfrage im Consumer-Bereich stetig zurück. Vor allem in Notebooks werden häufig keine Magnetscheibenfestplatten mehr verbaut, sondern nur noch Datenspeicher auf NAND-Flash-basis. Selbst im professionellen Bereich und Servern wird vermehrt auf die schnelleren Speicherlösungen zurückgegriffen. In Desktop-PCs kommen SSDs vor allem als Systemplatte zum Einsatz, während größere Daten und Spiele weiterhin auf den Magnetscheibenfestplatten gelagert werden.

Seagate wird mit der Schließung einer HDD-Fertigungsfabrik die jährliche Produktion von Magnetscheibenfestplatten von 55 bis 60 Millionen auf 35 bis 40 Millionen Einheiten reduzieren. Mit der Schließung des Werks soll sich Seagate auch von rund 2.200 Angestellten verabschieden. Bereits im vergangenen Jahr hatte Seagate rund 8.000 Arbeitsplätze reduziert.

Original-Artikel:
http://www.tweakpc.de/news