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Dropbox: Neue Funktionen für Unternehmen

Auf alle Daten problemlos zugreifen: Dropbox setzt auf den vernetzten Arbeitsplatz.

Mitte 2016 sorgte der Cloud-Service Dropbox noch für einen handfesten Skandal: Nach einem Daten-Hack 2012 waren weit mehr Accounts betroffen als ursprünglich gedacht – Cyber-Kriminelle verschafften sich Zugang zu über 68 Millionen Nutzerdaten. Diese Krise überstand das Unternehmen allerdings – und erweitert nun sein Angebot mit speziellen Funktionen für Unternehmen.

Frische Business-Funktionen

Das Arbeiten in der Cloud erfreut sich gerade bei Firmen immer größerer Beliebtheit. Dropbox baut deshalb neue Funktionen für das vernetzte Arbeiten ein, wie das Unternehmen per Pressemitteilung ankündigte. Mittels Smart Sync greifen Nutzer auf ihrem Desktop plattformübergreifend auf in der Cloud gespeicherte Daten zu. Das umständliche Navigieren innerhalb der App entfällt also. Smart Sync erfordert ein System ab Windows 7 oder OS X 10.9. Der Office-Dienst Paper erinnert derweil stark an Google Docs: Mitarbeiter erhalten gleichzeitig Zugriff auf Dokumente und Terminpläne, die sie bearbeiten können. Die Anwendung ist in 21 Sprachen verfügbar.

Drei neue Cloud-Abonnements

Dropbox stellt drei neue Abo-Modellefür Unternehmen vor. Das Basispaket kostet 10 Euro monatlich pro Nutzer und bietet unter anderem 2 Terabyte Speicherplatz, Smart Sync, differenzierte Berechtigungen, Nutzerverwaltung und ein zweistufiges Sicherheitssystem. Für 15 Euro monatlich pro Nutzer erhalten Kunden das Advanced-Modell mit unendlich viel Speicherplatz und zusätzlichen Optionen für die Administration. Dropbox bietet auch ein individuelles Enterprise-Paket an, bei dem sich Firmen ihre Inhalte selbst zusammenstellen und zusätzlichen Service erhalten.

URL der Quelle:

Google soll angeblich Interesse an einer Yahoo-Übernahme haben

Yahoo ist ein Internet-Urgestein, in den Anfangstagen des Webs führte kein Weg an diesem Portal vorbei. Heute ist das natürlich längst nicht mehr der Fall, das Unternehmen kämpft seit Jahren mit wirtschaftlichen Turbulenzen. Die Versuche von Ex-Google-Managerin Marissa Mayer, Yahoo zum Erfolg zurückzuführen, waren bislang wenig erfolgreich. Die Konsequenz: Yahoo steht aktuell zum Verkauf und angeblich hat auch Internet-Gigant Google Interesse. Das wäre natürlich aus gleich mehreren Gründen interessant: In erster Linie stellt sich allerdings die Frage, was Google mit Yahoo will, außerdem würde auch die Konzernchefin Mayer zu ihrem alten Arbeitgeber womöglich zurückkehren. Laut Bloomberg“erwägt“ der Konzern aus Mountain View jedenfalls, ein Gebot für Yahoo abzugeben, die Rede ist von einem Interesse am „Kerngeschäft.“ Derzeit wird vor allem dem US-amerikanischen Telekommunikationsriesen Verizon ein Interesse nachgesagt, dessen Konkurrenten AT&T und Comcast haben sich dem Vernehmen nach bereits dagegen entschieden. Microsoft, das sich 2008 an einer feindlichen Übernahme versucht hat, wird sich acht Jahre später ebenfalls nicht mehr an der Bieterrunde beteiligen.

Time Inc. und mehrere Beteiligungsgesellschaften sollen ebenfalls noch im Rennen sein, in erster Linie dürfte es aber laut Bloomberg auf ein Duell zwischen Verizon und Google hinauslaufen. Verizon ist übrigens im Gegensatz zu Google auch an den Anteilen von Yahoo Japan interessiert, diese will der Suchmaschinenriese jedoch offenbar nicht haben.

Google dürfte auch noch einige Tage mehr Bedenkzeit bekommen, denn laut Reuters hat Yahoo die Frist um eine Woche verlängert. Bisher sollten Interessenten ihre Gebote bis 11. April abgeben, als neuer Termin wird nun der 18. April genannt. Offiziell hat sich das Unternehmen dazu bisher nicht geäußert, was aber nicht überraschend ist, da solche Bietergespräche üblicherweise hinter den Kulissen geführt werden. 

Aufgespürt auf:

http://winfuture.de/

Netzpolitik – Google verbietet Werbung für Kredite mit horrenden Zinsen

Der Internetriese Google verbietet bald Werbeanzeigen für Kleinkredite mit extrem hohen Zinsen, die Kunden in eine Schuldenfalle treiben können. Ab 13. Juli würden Anzeigen für Kredite dieser Art auf Google nicht mehr veröffentlicht, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Betroffen seien unter anderem Geldverleiher, die eine Rückzahlung binnen 60 Tagen verlangten.

In den USA richte sich die Maßnahme zudem gegen Kredite mit einem jährlichen Zinssatz von 36 Prozent und mehr.

Im Kern geht es um sogenannte Payday Loans – also Kredite, die mit dem nächsten Gehalt automatisch beglichen werden. Allerdings geraten Kunden dieser Angebote oft in einen Schuldenkreislauf, da die Zinssätze meist horrend hoch sind.

Schutz für Nutzer

„Diese Änderung soll unsere Nutzer von irreführenden oder gefährlichen Finanzprodukten schützen„, erklärte Google. Anzeigen für Hypotheken, Autokredite, Studentendarlehen oder Kreditkarten sind demnach nicht betroffen. Nutzer, die nach Kleinkrediten Ausschau halten, bekommen sie künftig nur noch als Suchergebnis angezeigt – aber nicht mehr als Werbeanzeige.

Verbraucherschützer begrüßten die Ankündigung von Google. Damit würden Kleinkredite „wie Sprengstoff und Tabak als gefährliche Produkte“ gekennzeichnet, erklärte Wade Henderson von der Leadership Conference on Civil and Human Rights.

Link zur Homepage:

http://derstandard.at/2000036813922

Online-Video – Youtube Connect: Google arbeitet an Live-Streaming-App

Live-Streaming von mobilen Geräten hat in den letzten Monaten einen deutlichen Aufschwung erfahren. Derzeit dominieren dabei Twitter mit seinem Periscope sowie Facebook mit Facebook Live den Markt. Das will Google nun aber offenbar ändern.

Connect

Unter dem Namen Youtube Connect arbeitet der Softwarehersteller derzeit an einer neuen Live-Streaming-App, berichtet Venturebeat. Damit erstellte Streams sollen sowohl in der betreffenden App als auch beim gewohnten Youtube im Web betrachtet werden können. Zudem werden sie automatisch abgespeichert, um für die Nachbetrachtung zur Verfügung zu stehen.

Lange Zeit gelassen

An dem Bericht verblüfft vor allem eines: Dass Google diesen Schritt nicht schon wesentlich früher vorgenommen hat. Immerhin hat das Unternehmen die notwendige Infrastruktur schon lange zur Verfügung. Dass mobiles Live-Streaming an Relevanz gewinnt, war zudem ebenfalls seit einiger Zeit absehbar.

Andere Apps

In den letzten Monaten hat Google bereits mehrere eigenständige Apps rund um seine Videoplattform veröffentlicht. So gibt es etwa mit Youtube Gaming eine ganz auf Spiele-Streaming ausgerichtete App, in den USA ist zusätzlich noch Youtube Music erhältlich.

Vorgeschmack

Übrigens ist es mittels der Creator-Studio-App schon jetzt möglich Live-Streams an Youtube zu schicken, hier fehlen aber sämtliche sozialen Funktionen, die die Konkurrenzangebote massentauglich machen. Zudem ist der Zugang zu Creator Studio beschränkt.

Wann Youtube Connect veröffentlicht werden soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Google wollte den Bericht nicht kommentieren.

 

Gelesen auf:

http://derstandard.at

Telekom will Zwei-Klassen-Internet

Timotheus Höttges – Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG. Hat unter dem Titel so ausgewogen klingenden Titel „Netzneutralität – Konsensfindung im Minenfeld“ einen Artikel veröffentlicht, in dem er sich mit den denkbaren Folgen des EU-Gesetzes zur Netzneutralität beschäftigt. Der Manager redet Klartext und nimmt kein Blatt vor den Mund.
 
Seine Aussagen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Die vom EU-Parlament beschlossene Änderung ist „ein Kompromiss, der durchaus ausgewogen ist“. Gegen den Wunsch der Telekom „gibt es Regeln zur Netzneutralität und damit mehr Regulierung“. Doch „gleichzeitig bleibt es aber möglich, auch in Zukunft innovative Internetdienste zu entwickeln, die höhere Qualitätsansprüche haben. Das sind die so genannten Spezialdienste.“

Bei den „Spezialdiensten“ denkt Höttges an „Videokonferenzen und Online-Gaming“, an „Telemedizin, die automatisierte Verkehrssteuerung und selbststeuernde Autos bis zu vernetzten Produktionsprozessen der Industrie“. Diese Spezialdienste hätten „höhere Qualitätsanforderungen …als das einfache Surfen oder die E-Mail, die auch ein paar Millisekunden später ankommen kann. Eine Videokonferenz sollte beispielsweise auch zu Stoßzeiten im Netz nicht ins Stocken geraten. Deshalb muss die Möglichkeit bestehen, dass die Daten empfindlicher Dienste im Stau Vorfahrt bekommen“, so Höttges.

Damit hat Höttges Farbe bekannt: Die Deutsche Telekom will ein Internet der zwei Geschwindigkeiten anbieten. Also genau das, was Internetaktivisten und Startups befürchtet haben. 

Wer also seine Daten bevorzugt und mit mehr Tempo durch das Internet transportieren lassen will, muss dafür zahlen. Höttges zieht hierbei Parallelen zu andere kostenpflichtigen Internetangeboten wie beispielsweise zum Dazukaufen von extra Speicherplatz für Mails. Ganz ähnlich soll es auch beim Datentransport bald funktionieren, wie Höttges erklärt: „In Zukunft wird es eben auch die Möglichkeit geben, einen Dienst für ein paar Euro mehr in gesicherter Qualität zu buchen. Qualitätsdifferenzierung ist keineswegs eine Revolution im Netz, sondern die natürliche Weiterentwicklung.“

Startups sollen Telekom am Umsatz beteiligen

Und was ist mit der Kritik, dass Startups sich diesen Aufpreis nicht leisten könnten und die neue Regelung deshalb Innovationen unterdrücken würde? Höttges hat auch dafür einen Plan: „Gerade Start-Ups brauchen Spezialdienste, um mit den großen Internetanbietern überhaupt mithalten zu können. Google und Co. können sich weltweite Serverparks leisten, damit die Inhalte näher zu den Kunden bringen und die Qualität ihrer Dienste so verbessern. Das können sich Kleine nicht leisten. Wollen sie Dienste auf den Markt bringen, bei denen eine gute Übertragungsqualität garantiert sein muss, brauchen gerade sie Spezialdienste. Nach unseren Vorstellungen bezahlen sie dafür im Rahmen einer Umsatzbeteiligung von ein paar Prozent. Das wäre ein fairer Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur. Und es sorgt für mehr Wettbewerb im Netz.“

Wie Spiegel online berichtet stimmt Vodafone Höttges im Sinne nach zu. Von Telefonica, den dritten großen Netzbetreiber in Deutschland, gibt es noch keine Stellungnahme.

Update 9:55 Uhr: Stellungnahme von Vodafone

Wir baten Vodafone um eine Stellungnahme. Alexander Leinhos, Leiter Externe Kommunikation bei Vodafone, antworte folgendermaßen: Vodafone habe keine konkreten Pläne zum Thema Spezialdienste. Man kommentiere zudem nicht die Pläne von Wettbewerbern. Leinhos betonte, dass es ja bereits jetzt bei bestimmten Diensten eine Priorisierung geben würde, zum Beispiel bei VoIP. Das sei nötig, um eine größtmögliche Sprachqualität zu erreichen. Und für die Zukunft sei es sicherlich sinnvoll, wenn zum Beispiel beim automatisierten Fahren Autos bevorzugt die benötigen Daten erhalten würden, um Unfälle zu vermeiden.

Originalbeitrag:

www.pcwelt.de/news/

XXX – Wie Apple, Google und Facebook die Pornobranche zerstören

Seit Jahren gehen immer mehr Nutzer über ihr Smartphone online. Darunter hat die Pornobranche allerdings doppelt gelitten: Einerseits wird es durch mobile Geräte noch leichter, Amateuraufnahmen herzustellen und zu verbreiten – was der Pornobranche schon im Desktop-Bereich zu schaffen machte; andererseits wird Pornografie von einem Großteil der IT-Konzerne schlicht ausgeschlossen. Ein schwerwiegendes Problem: Denn die Nutzungsgewohnheiten haben sich mittlerweile auf den Abruf von Apps verlagert. Viele Nutzer verbringen die meiste Zeit auf Facebook, dort sind erotische Darstellungen ebenfalls verboten.

Steve Jobs lästert über Android und Porno

Flashback ins Jahr 2009: Aus Protest gegen die Politik von Google und Apple, keine pornografischen Anwendungen in ihren App-Stores zu verkaufen, gründet sich das Start-up Mikandi. Android-Nutzer können die App installieren, wenn sie Mikandi über den Browser aufrufen. In einer Pressekonferenz lästert Steve Jobs darüber: Auf Apple-Geräten werde so etwas nie möglich sein. „Es gibt da einen Pornstore für Android, den sich jeder herunterladen kann – auch Kinder. Das ist kein Ort, an den wir wollen.“

Alle gegen Porno

Nach der Erwähnung durch Jobs stiegen die Download-Zahlen von Mikandi übrigens in die Höhe, mit mittlerweile 2,5 Millionen Nutzern ist allerdings nur eine kleine Community entstanden. Die Aussage des mittlerweile verstorbenen Apple-Gründers ist symptomatisch für den Umgang der großen IT-Konzerne mit Pornografie: Google drängt pornografische Suchergebnisse in hintere Teile der angezeigten Liste, Apple blockiert Anwendungen mit nackter Haut. Facebook löschte eine Weile sogar stillende Mütter; noch heute werden Nacktfotos in dem sozialen Netzwerk und dem dazugehörigen Instagram schnell gesperrt.

Kein Ankauf von Technologien

Dazu kommt, dass viele Start-ups und etablierte Technologiekonzerne keinen Handel mit Pornoseiten treiben. Newsletter-, Videobuffering- und Bezahlsysteme müssen da selbst entwickelt werden, obwohl die Gewinnspannen nach dem Siegeszug der kostenlosen Tubes (Youporn, Redtube) sowieso dezimiert sind. Immer mehr Insider warnen deshalb davor, dass die kommerzielle Pornobranche vor dem Aus steht.

Kein sorgenfreie Horizont

Im Bereich Virtual Reality, der als nächste große Nutzungsrevolution gilt, stehen die Vorzeichen nämlich ebenfalls schlecht: Zwar werden erste Virtual-Reality-Pornos bereits sehr positiv beurteilt, doch wollen die großen Konzerne nichts davon wissen. Geht man davon aus, dass Virtual Reality auch primär über Apps ablaufen wird, müssen sich Pornofirmen also weiterhin Sorgen machen. Denn: Oculus gehört zu Facebook, Hololens wird von Microsoft entwickelt – und Google hat erste für Glass entwickelte Porno-Apps sogar bereits entfernen lassen. Angesichts dessen ist es nicht verwunderlich, dass der „Playboy“ künftig auf Erotik verzichtet.

 

Gesehen auf:

derstandard.at/2000024119087/

Google gründet neuen Mutterkonzern Alphabet, bekommt neuen Chef

Der Internetgigant Google hat einen breit angelegten Umbau seiner Unternehmensstruktur bekanntgegeben – in dessen Rahmen Google mit Sundar Pichai den CEO-Posten bei Google selbst übernimmt, während der Internetkonzern unter eine neue Muttergesellschaft gestellt wird, die den Firmennamen „Alphabet“ trägt.Alphabet selbst wird künftig eine Reihe von Unternehmen unter seinem Dach vereinen, die bisher teilweise eigentlich Dienste von Google sind, aber auch eigenständige Ausgründungen. So sollen einerseits die Internet-bezogenen Angebote von Google der neuen Firma untergeordnet werden, andererseits aber auch die anderen zu Google gehörenden Firmen, deren Geschäftsfelder Bereiche wie Gesundheitsprodukte oder Biotechnologie abdecken.

Google-Mitgründer Larry Page wird künftig der CEO von Alphabet sein, während der andere Google-Miterfinder Sergey Brin die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernimmt. Sundar Pichai, der bisher vor allem durch das mobile Betriebssystem Android bekannt wurde, wird hingegen neuer Chef von Google Inc., dem größten Umsatzbringer unter den Fittichen von Alphabet.

Zu dem neuen Unternehmensimperium gehören auch Firmen wie die Biotechnologie-Spezialisten von Calico, der Investment-Arm Google Ventures, Google Capital, die Forschungsabteilung Google X und diverse andere Abteilungen. Es geht wohl vor allem darum, das Hauptgeschäft von Google stärker von den anderen Aktivitäten des Unternehmens zu trennen, um sie besser verwalten zu können und flexibler zu werden.

Page und Brin übernehmen nun eher strategische Rollen, während der Alltagsbetrieb in die Hände ihrer vertrauenswürdigen Manager abgegeben wird. Der Name Alphabet steht dabei für die Zusammenfassung der diversen Unternehmensteile – so soll Google zum Beispiel das „G“ im neuen Firmenkatalog von Alphabet darstellen. Wie so oft wählen die Google-Gründer ein kurioses Konzept für das Branding des neuen Konzerns, unter dem Google jetzt steht. So lautet die Web-Adresse der Firmen-Homepage abc.xyz.

 

Homepage:

winfuture.de/news,88388.html