Category Archives: It-technik – Smartphones

LAN Netzwerk einrichten

Computer-Netzwerkleitungen verlegen und ein komplettes PC-Netzwerk aufbauen – das können Sie selbst! Was Sie beim Aufbau eines LAN-Netzwerkes beachten müssen, und wie Sie WLAN-Modem, Router und Co. richtig anschließen, zeigen wir hier Schritt für Schritt.

Auch wenn Sie sich noch nicht mit dem Thema Netzwerk beschäftigt haben: Bei der nächsten Renovierung sollten Sie die dafür benötigten LAN-Leitungen gleich mit verlegen. Denn schon wenn Sie einen zweiten Computer mit dem vorhandenen Drucker betreiben möchten: Mit einem kleinen LAN-Netzwerk geht dies am einfachsten. Gleichzeitig können Sie einen Internetzugang für beliebige Orte in der ganzen Wohnung, ja sogar in Haus und Garten, schaffen.

Von Anfang an sollten Sie dabei allerdings planvoll zu Werke gehen. Anders als in der Elektroinstallation ist bei Computernetzwerken nämlich eine Sternstruktur nötig (siehe PRAXISTIPP). Das bedeutet: Alle Netzwerkkabel werden idealerweise an einem Punkt in Wohnung oder Haus zusammengeführt, an dieser Stelle können dann die benötigten Verbindungen besonders einfach hergestellt werden. Ähnlich wie in der Elektroinstallation werden fest verlegte Leitungen mit massivem Aderkern aus Kupfer ausgeführt, für die flexible Verlegung zu den Endgeräten werden hingegen sogenannte Patchkabel mit Adern aus einem feindrähtigen Litzenbündel verwendet.

Patchfeld & Patchkabel

Um eine hohe Verbindungsgeschwindigkeit mit mehreren Endgeräten pro Verbindungsstelle zu ermöglichen, werden Netzwerkkabel immer im Pärchen fest verlegt, entsprechend weisen Netzwerksteckdosen immer auch zwei Einsteckplätze auf. Fest verlegte Netzwerkkabel enden an den einzelnen Anschlussstellen in Netzwerksteckdosen, im Zentrum der Sternzusammenführung werden Sie am besten in einem sogenannten Patchfeld zusammengeführt.

Die Vielzahl der Adern – pro Leitung müssen immerhin jeweils acht Adern angeschlossen werden – macht eine besondere Installationstechnik nötig. Dabei werden die einzelnen Adern nicht abisoliert und per Hand angeschlossen, sondern an speziellen Reihenverbindern in Schneidklemmen gedrückt, die für einen elektrischen Anschluss sorgen. Dafür ist ein eigenes Werkzeug nötig, das sogenannte Auflegewerkzeug (siehe Bauanleitung LAN-Patchfeld verdrahten). Über das Patchfeld erhält jede Netzwerkleitung eine Buchse, die nun per Patchkabel mit einer anderen Buchse oder zum Beispiel einem Netzwerkverteiler, dem sogenannten Switch, verbunden werden kann. Erst der Switch macht aus der Verkabelung ein Netzwerk, denn dieses Gerät sorgt dafür, dass jedes der angeschlossenen Geräte mit jedem anderen Daten austauschen kann.

DSL-Router & Modem anschließen

Zusätzliche hier angeschlossene Geräte schaffen weitere Verbindungen: So kann ein DSL-Router alle angeschlossenen Geräte mit einer gemeinsam nutzbaren Internetverbindung versorgen, ein WLAN-Access Point (= Funk Zugangspunkt) stellt Funk-Verbindungsmöglichkeiten ins Netz her – oft ermöglicht auch schon der angeschlossene Router diese Möglichkeit.
PRAXISTIPP:
Entfernte Bereiche von Wohnung oder Haus können außerdem über Power-LAN angeschlossen werden: Hierbei wird statt eines Netzwerkkabels das Stromnetz zur Datenübertragung genutzt (siehe PRAXISTIPP).

Alternativ können Sie Verbindungen auch über weitere Distanzen mit Patchkabeln herstellen, die an beiden Seiten mit Netzwerksteckern versehen sind. Sollen die Leitungen allerdings durch Wände hindurch verlegt werden, müssen entweder Durchbrüche geschaffen werden, die größer als der Stecker einer solchen Leitung sind – oder Sie müssen die Stecker später selbst montieren – man spricht hier von crimpen (= bördeln).

Wichtig ist die richtige Auswahl des zu verlegenden Leitungstyps: Während eine Installation mit Auflegewerkzeug nur mit massiven Adern funktioniert, müssen zu crimpende Leitungen mit flexiblen, feindrähtigen Litzen ausgestattet sein. Wird der jeweils andere Leitungstyp verwendet, könnten die Anschlussverbindungen elektrisch nicht sicher arbeiten.

Netzwerkverbindungen funktionieren bis zu einer Ausdehnung von insgesamt gut 100 Metern störungsfrei. Um eine hohe Signalqualität sicherzustellen, verwenden Sie am besten im ganzen Netz geschirmtes Kabel, also mindestens den Leitungstyp FTP Cat-5 (FTP = Foiled twisted pair = Zwillingsleitung in Folie, Geschwindigkeitskategorie 5).

Für die Platzierung des WLAN Routers gilt: Wer ein starkes Signal möchte, der sollte ihn von Stahlbeton- und Holzwänden fernhalten. Kommt man aber nicht drum rum, dann helfen WLAN-Verteiler weiter, welche die Reichweite eines Funknetzwerkes erhöhen. Die allgemeine Übertragungsleistung von einem WLAN Router lässt sich an den Buchstaben hinter der technischen Normbeschreibung ablesen. Der momentane Standard ist eine Übertragungsgeschwindigkeit von 450 Megabit pro Sekunde.

Wer einen DSL-Anschluss bestellt hat, wird mit Splitter und Router ausgestattet – so gelingt der Anschluss des PC-Netzwerkes mit Internetanschluss:

 

1 Splitter: Diese für DSL nötige Frequenzweiche trennt die Bandbreite in DSL- und Telefonbereich

2 Telefondose: Sie stellt weiterhin die Verbindung zur Außenwelt her

3 Router: Er koppelt das lokale Netzwerk mit dem Internet. Viele Router ermöglichen WLAN (Funkverbindung zu Computern)

4 Power-LAN: Ermöglicht es, Computer ohne Netzwerkkabel zu verbinden (über Stromkabel

5 Stromanschluss: wird vom Router benötigt

6 Telefon und LAN werden am Router per Leitung angeschlossen

 

Erstmals veröffentlicht:

www.selbst.de/

Seagate wird Fertigungsfabrik in China schließen

Mit dem Durchbruch des NAND-Flashspeicher ist das Interesse an klassischen kleineren Magnetscheibenfestplatten in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während der Bedarf für Cloudspeicheranbieter an großen Festplatten weiter ansteigt, geht die Nachfrage im Consumer-Bereich stetig zurück. Vor allem in Notebooks werden häufig keine Magnetscheibenfestplatten mehr verbaut, sondern nur noch Datenspeicher auf NAND-Flash-basis. Selbst im professionellen Bereich und Servern wird vermehrt auf die schnelleren Speicherlösungen zurückgegriffen. In Desktop-PCs kommen SSDs vor allem als Systemplatte zum Einsatz, während größere Daten und Spiele weiterhin auf den Magnetscheibenfestplatten gelagert werden.

Seagate wird mit der Schließung einer HDD-Fertigungsfabrik die jährliche Produktion von Magnetscheibenfestplatten von 55 bis 60 Millionen auf 35 bis 40 Millionen Einheiten reduzieren. Mit der Schließung des Werks soll sich Seagate auch von rund 2.200 Angestellten verabschieden. Bereits im vergangenen Jahr hatte Seagate rund 8.000 Arbeitsplätze reduziert.

Original-Artikel:
http://www.tweakpc.de/news

Samsung Galaxy S8 erstes Smartphone mit 8 GB LPDDR4 Arbeitsspeicher?

Die Vorstellung der ersten LPDDR4-Chips mit acht Gigabyte Speicherkapazität hat Samsung bereits im Oktober 2016 vorgenommen. Erstmals zum Einsatz könnte der Smartphone-RAM in dem Galaxy S8 kommen. Mit dem LPDDR4-4266-Standard (2.133 MHz) und einer maximalen Datenübertragungs- rate von bis zu 34,2 GBit/s dürften die Chips auch schneller sein, als viele Arbeitsspeicher in aktuellen Notebooks und PCs. Darüber hinaus soll das Smartphone mit schnellem Flash-Speicher ausgestattet werden.

Aktuell werden viele neue Features in Verbindung mit dem Galaxy S8 genannt. Neben dem ersten Smartphone mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher, soll das Smartphone auch mit Bluetooth 5.0 aufwarten können. Offiziell bestätigt wurde noch keines dieser Gerüchte.

Die Vorstellung des Galaxy S8 von Samsung dürfte Anfang 2017 erfolgen.

Quelle:

www.tweakpc.de/news/38842

Mächtige Familie: Der geheimnisvolle Samsung-Clan

Fernseher, Smartphones, Tablets, Haushaltsgeräte: Das südkoreanische Unternehmen Samsung gehört zu den führenden Technik-Konzernen der Welt. Aber wer steckt eigentlich hinter dem Riesen und zieht die Strippen? BILD.destellt das Imperium vor.

 

Samsung: Verbund von 80 Firmen

Samsung Electronics ist mit einem Börsenwert von etwa 230 Milliarden Dollar das Kronjuwel der Samsung-Gruppe. 80 Firmen mit einem Umsatz von 268 Milliarden Dollar pro Jahr gehören zum Imperium. Zu dem Konglomerat, das ein immenses Gewicht für die südkoreanische Wirtschaft hat, gehören unter anderem auch der Schiffsbauer Samsung Heavy Industries sowie Baukonzerne, Chemie- und Pharma-Konzernen,eine Versicherung, Krankenhäuser, eine Werbeagentur, eine Modefirma, ein Freizeitpark et cetera. Samsung Electronics ist nicht nur der weltgrößte Smartphone-Anbieter, sondern auch die Nummer eins im Geschäft mit Speicherchips und Fernsehern.

Hält die Fäden bei Samsung fest in der Hand: Präsident Lee Kun-hee.

Lee Kun-hee: Der Patriarch

Der geheimnisvolle Samsung-Clan scheut das Rampenlicht. Oberhaupt und bislang unangefochtener Boss des Imperiums ist Lee Kun-hee (74), Sohn des Konzerngründers Lee Byung-chull. Erst mit dem Tod des Vaters 1987 bestieg Lee Kun-hee den Thron. Lee hatte 2014 einen Herzinfarkt, hält aber noch immer die Fäden in der Hand. Sogar den größten Korruptionsskandal des Landes überlebte der 74-Jährige nahezu unbeschadet. Der Konzern soll fast 300 einflussreiche Persönlichkeiten geschmiert haben, lautete 2005 der Vorwurf. 2009 wurde Lee wegen Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Ein Jahr später wurde er von Staatspräsident Lee Myung Bak begnadigt.

Strenges Regiment

Ein Ex-Manager zum Magazin „Focus“: „40 Wochenstunden stehen bei Entwicklern im Arbeitsvertrag. Tatsächlich arbeiten sie 70 oder 80 Stunden. Wer samstags nicht kommt, muss sich beim Chef entschuldigen.“ Die 82.000 Entwickler arbeiten auf einem fünf Kilometer langen Campus, über das angeblich ständig ein Anti-Spionage-Fahrzeug kurvt. Lee Kun-hee, mit einem geschätzten Vermögen von acht Milliarden Dollar der reichste Mann Südkoreas, will nicht nur Spitzenprodukte. Er befiehlt sie. Ein großes Plus des Elektronik-Giganten: 95 Prozent der Produkte werden selbst gefertigt, in den eigenen Fabriken. Abhängigkeit von Zulieferern gibt es also fast nicht. Samsung kann darum viel schneller auf Trends und Nachfragen reagieren.

 

Lee Yae-jong: Der Erbe

Längst mahnen nicht nur die Investoren, sondern auch die Regierung Südkoreas, Lee müsse seine Nachfolge regeln. Dessen drei Kinder halten sich bedeckt, wie sie die Kontrolle über das Flaggschiff Samsung Electronics ausüben werden. Als aussichtsreichster Kandidat gilt Sohn Lee Yae-jong (J.Y., 48) – derzeit Vizechef bei Samsung Electronics. Der zweifache Vater steht in der „Forbes“-Liste der mächtigsten Menschen der Welt auf Platz 33. Sein Privatvermögen soll sich auf 13,7 Milliarden Dollar belaufen.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst bei BILD.de.

Link:

www.computerbild.de/artikel/

Windows 7 hält sich hartnäckig

Windows 7 ist das neue Windows XP, zumindest bezüglich der Beliebtheit bei den Nutzern. Obwohl Windows 10 nach Windows 8 und 8.1 schon der Nach-Nachfolger von Windows 7 ist, gibt es genug Nutzer, die ihr Windows 7 so lange wie möglich behalten möchten oder sogar auch einen neuen Rechner mit Windows 7 haben wollen. Dabei geht es vor allem darum, dass die Nutzer keine Lust haben, sich immer wieder in eine neue Benutzeroberfläche einzugewöhnen. Bei Windows 8 und 8.1 war das Jammern schon groß. Viele kamen mit den Kacheln überhaupt nicht klar und sie vermissten schmerzlich „ihr“ Windows Startmenu. Das kann man zwar mittels eines zusätzlichen Programms wiederherstellen, doch das Publikum fremdelte weiterhin mit Windows 8.

Die Kacheln waren meiner Ansicht nach eine schlecht gemachte Kopie der Oberfläche des iPads bzw. iPhones. Ähnlich ist es jetzt bei Windows 10. Microsoft hat zwar das Startmenu wieder eingeführt, aber der Versuch, es mit irgendwie mit der Kacheloptik zu verschmelzen, ging gründlich schief. Wie mir mehrere Dienstleister von Computer Service Berlin und Notebook Service Berlin haben mir bestätigt, dass die Nutzer auch mit der Windows 10-Oberfläche ihre Schwierigkeiten haben. Es gibt aber noch einen anderen Grund, warum viele Computernutzer Windows 7 behalten möchten. Es geht ihnen um den Schutz ihrer Daten. Bei der Einführung von Windows 10 gab es etliche Berichte, dass das neue Betriebssystem von Microsoft sensible Daten des Nutzers sendet. Die ungewohnte Bedienbarkeit und die Datenproblematik führen dazu, dass viele Nutzer den Umstieg auf Windows 10 zumindest so lange wie möglich hinausschieben wollen. Wie es aber in der Computerwelt so ist, auch das hervorragende Windows 7 wird nicht ewig benutzbar sein. Schon jetzt gibt es laut Aussage eines befreundeten PC  Service Berlin neue Chipsätze, die von Windows 7 nicht mehr erkannt werden und es auch keine Treiber dafür gibt. Allgemein wird es zukünftig immer weniger Treiber für neue Geräte für Windows 7 geben, sodass man irgendwann gezwungen sein wird, umzusteigen.

Richtig aufladen: Die Wahrheit hinter den großen Handy-Akku-Mythen

Explodieren Akkus wirklich, wenn man sie über Nacht am Ladegerät lässt? Und halten sie länger, wenn man sie auf die Heizung legt? Ob im Smartphone, Notebook, Tablet oder im E-Bike: Über die Akkus in Elektronikgeräten halten sich die hartnäckigsten Mythen.

Aber welche sind Unsinn, und an welchen ist doch ein Stückchen Wahrheit dran? Vier Elektronikexperten klären die größten Mythen rund um die tragbaren Energiespeicher auf.

„Lass das Handy nie über Nacht am Strom – es kann explodieren.“

Geschichten über brennende oder explodierende Akkus stammen meist aus der Zeit der Nickel-Cadmium-Batterien. „Bei Lithium-Ionen-Akkus, die sich in heutigen Smartphones und Laptops befinden, ist das praktisch ausgeschlossen“, sagt Matthias Baumann vom Tüv Rheinland.

„Die Schutzmechanismen innerhalb der Zelle und des Ladegerätes – in dem Falle des Telefons oder des Laptops – verhindern ein Überladen.“ Funktioniert der Akku korrekt, stoppt der Ladevorgang bei voller Ladung oder zu hoher Temperatur automatisch.

„Ist der Akku voll aufgeladen, während das Gerät noch am Netz hängt, wird zunächst dessen Energie verbraucht, zum Beispiel, bis der Akku nur noch 95 Prozent hat. Dann werden die fehlenden fünf Prozent aufgeladen“, sagt Sergej Rothermel vom Batterieforschungszentrum MEET aus Münster. Das schont den Akku, der Nutzer kriegt davon aber nichts mit.

„Vor dem Aufladen sollte der Akku immer komplett leer sein.“

Korrekt – allerdings nicht für neue Batterien. „Nickel-Cadmium Batterien, wie sie früher eingesetzt wurden, litten unter dem sogenannten Memory Effekt“, sagt Tobias Placke vom MEET. Wurden die Akkus nicht komplett entladen, konnte es passieren, dass ihre Kapazität sank.

Sie „merkten“ sich, wie viel Energie zwischen den Ladezyklen verbraucht wurde. In heutigen Lithium-Ionen-Zellen gibt es diesen Effekt nicht mehr. Bei den Nickel-Metallhydrid-Akkus – also den wieder aufladbaren Batterien, die man beispielsweise in Videospielcontrollern verwenden kann – lässt sich dieser Effekt durch einen erneuten, vollständigen Ladezyklus rückgängig machen.

„Das neue Handy erst zum ersten Mal laden, wenn der Akku leer ist.“

Prinzipiell richtig, da die ersten Ladezyklen der Lithium-Ionen-Akkus die kritischsten sind. „Aber genau aus diesem Grund werden diese Zyklen bereits im Werk durchgeführt“, sagt Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen. Auch ist es für die Lebensdauer eher schädlich, den Akku immer von „ganz leer“ auf „ganz voll“ aufzuladen.

„Diese sogenannten tiefen Zyklen verkürzen die Lebensdauer“, sagt Sergej Rothermel. „Flache Zyklen – also, den Akku von 20 auf 70 Prozent aufladen, sind hingegen optimal.“ Die meisten Hersteller empfehlen bei Auslieferung, den Akku zunächst vollständig zu laden. Das liegt daran, dass sie nicht voll aufgeladen ausgeliefert werden.

„Der Akku hält länger, wenn er auf der Heizung liegt.“

Ganz im Gegenteil: „Akkus sollten möglichst kühl gelagert werden. Zehn Grad Temperaturerhöhung verdoppeln die Alterungsgeschwindigkeit“, sagt Dirk Uwe Sauer. Der Forscher empfiehlt sogar, Akkus gut verpackt im Kühlschrank zu lagern. Zum Beispiel den des Laptops, wenn er hauptsächlich wie ein Desktop im Dauereinsatz auf dem Schreibtisch ist und am Stromnetz hängt.

„Allerdings sollten sie dann nicht ganz leer sein. Bei ca. 20 Prozent Ladung lassen sich Akkus am besten lagern, wenn die Lebensdauer verlängert werden soll.“ Vor dem nächsten Aufladen muss der Akku jedoch wieder Zimmertemperatur annehmen.

„Wenn du den Akku lagerst, unbedingt vorher voll aufladen.“

Für Bleibatterien, etwa für Autos und Motorrädern, gilt das tatsächlich. Bei Lithium-Ionen-Batterien nicht. „Ein Lithium-Ionen-Akku altert am schnellsten, wenn er im voll geladenen Zustand ist. Allerdings sollten Akkus auch nicht leer gelagert werden„, sagt Dirk Uwe Sauer. Durch die Selbstentladung kann es passieren, dass ein Akku zu leer wird und deshalb vom Ladegerät nicht mehr geladen werden kann.

Ein E-Bike mit leerem Akku über den Winter im Keller zu lagern ist sicherlich nicht gut. Zwar ist der Keller klimatisch gut geeignet – aber die Ladung sollte bei 20 Prozent liegen. Will man auf Nummer sicher gehen, sollte gelegentlich der Ladezustand überprüft werden.

„Während des Ladens schadet Telefonieren dem Akku.“

Kein Problem. Smartphones und Notebooks mit Lithium-Ionen-Akkus kann man problemlos während der Ladung nutzen. „Im Gegensatz zu den alten Akku-Technologien können sie diese jederzeit laden, den Ladevorgang unterbrechen und dann wieder weiter aufladen“, sagt Matthias Baumann vom Tüv Rheinland. „Das macht dem Akku nichts.“

externer Link zum Artikel:

www.welt.de/wirtschaft/

CeBIT-Messe wird flankiert von digitaler Kunstausstellung

Die IT-Messe CeBIT stützt sich auf stabiles Ausstellerinteresse. Wie schon im Vorjahr werden vom Montag an rund 3300 Aussteller aus insgesamt 70 Ländern die jüngsten Trends der Digitalisierung präsentieren, erklärte CeBIT-Chef Oliver Frese am Montagabend vor Journalisten in Hannover.

Flankiert wird die Ausstellung von rund 2000 Veranstaltungen rund um alle Fragestellungen der rasanten Vernetzung von Industrie und Gesellschaft.

Frese präsentierte die jüngsten CeBIT-Daten in Hannovers Kunstverein, wo Digitalkunst parallel zur Messe auch in der Ausstellung «Digital Archives« gewürdigt wird. Sie wird eigens für Messebesucher jeweils bis um 21.00 Uhr geöffnet sein. Vor dem Hintergrund des CeBIT-Themas wird dort auch am 23. März der NordLB-Chef Gunter Dunkel mit dem Wiener Künstler Gerald Nestler über die Risiken einer von Algorithmen gesteuerten Finanzmarkt-Welt diskutieren.

Auf der Medienveranstaltung kündigte das in den USA ansässige IT-Unternehmen Salesforce an, während der CeBIT Tausende Bäume auf dem Gelände aufstellen zu wollen, die später Hannovers Stadtbild zieren sollen. Zudem wurden CeBIT-Besucher aufgefordert, nicht mehr benötigte IT-Geräte als Spende mitzubringen. Sie sollen nach einer technischen Überholung später bedürftigen Menschen gespendet werden.

Unter den bereits vorab präsentierten Messe-Neuheiten befand sich eine intelligente Gürtelschnalle der Hochschule Osnabrück, die sich selbsttätig zusammenziehen kann. Damit soll der Zahlungsverkehr des Trägers symbolisch und haptisch erfahrbar werden. Ein interaktives Hologramm der Fraunhofer-Gesellschaft soll wiederum mediale Inhalte von Smartphone oder Tablet dreidimensional umsetzen.

 

Quelle:

www.stern.de

Maas gegen Hatespeech auf Facebook: Das war wohl nichts

Maas gegen Hatespeech auf Facebook

Die groß angekündigten Initiative des Justizministers bringt nur dünne Ergebnisse. Die Konzerne bestimmen weiterhin, was rechtens ist.

In den Überschriften zum Thema steht: Gehasst werden darf auf diesen Plattformen nun nur noch maximal 24 Stunden lang. Spätestens dann, verpflichten sich deren Betreiber, müssen die entsprechenden Posts gelöscht sein. Klingt erst mal gut, ist aber dann doch ein bisschen komplizierter. Der genauere Wortlaut ist: Die Mehrheit von Einträgen, die als Hatespeech gemeldet wurden, werden binnen 24 Stunden überprüft – und entfernt, wenn sie rechtswidrig sind.Breaking News: Facebook hält sich künftig an deutsches Recht. Google und YouTube und Twitter auch. Das präsentierten Justizminister Maas und Vertreter von Facebook und Google am Montag in Berlin als Ergebnis von Verhandlungen gegen Hatespeech im Netz.

Das als großen Erfolg verkaufen zu müssen ist für Justizminister Heiko Maas eine sportliche Aufgabe. Im September hatte er Facebook noch einen gepfefferten Brief geschrieben, in dem er den Umgang mit rassistischen und fremdenfeindlichen Kommentaren als „Farce“ bezeichnete, eine „dringende Überprüfung“ einforderte und Vertreter der Firma ins Ministerium zitierte.

Angesichts dessen sind die nun vorgelegten Ergebnisse der daraus entstandenen Verhandlungen dünn. Man könnte auch sagen: Der Plan des Bundesjustizministers, jetzt mal richtig aufzuräumen, ist gescheitert. Statt Facebook an die Kette zu legen, schnappt der Minister ein paar Brocken auf, die die Großkonzerne ihm gnädig hinwerfen.

Wohlverpacktes Wegmoderieren

Das belegen auch andere Punkte der Vereinbarung: Facebook und Co wollen das Melden unangemessener Inhalte einfacher machen. Aber das ist auch heute schon keine Raketenwissenschaft. Außerdem verpflichten sich die Konzerne, geschulte und deutschsprachige Mitarbeiter mit der Überprüfung gemeldeter Inhalte zu betrauen. Deutsche Mitarbeiter hat Facebook auch jetzt schon – ist aber peinlichst darum bemüht, nicht allzu öffentlich zu machen, wie viele Menschen dort wie genau arbeiten. Es besteht also wenig Hoffnung, dass sich das mit einer weiteren Ankündigung, mehr Transparenz schaffen zu wollen, groß ändern wird. Mehr als wohlverpacktes Wegmoderieren ist das alles nicht.

Hinzu kommt: Natürlich ist es nicht verkehrt, volksverhetzende Gewaltaufrufe binnen 24 Stunden zu löschen. Nur was bringt das auf Plattformen, die Neuigkeiten durch Newsfeeds und Timelines pumpen, weil Posts vor allem in den ersten Stunden die größte Aufmerksamkeit genießen? Und haben die Konzerne nicht noch ganz andere technische Möglichkeiten zum schnelleren Erkennen von Hassrede in der Besteckschublade? Ob man wirklich will, dass sie die auspacken, wäre allerdings noch zu diskutieren.

Warum bestimmt nicht die Justiz?

Die Ergebnisse könnten nur ein Anfang sein, wird Heiko Maas seit Montag nicht müde zu betonen. Damit gibt er selbst zu: Nur weil er das gern möchte, krempelt Facebook seinen Umgang mit Hatespeech nicht um. Es liegt auch weiterhin im Interpretationsspielraum von Facebook und Co, zu entscheiden, was mit deutschem Recht vereinbar ist und was nicht. Warum bestimmt der Konzern und nicht die Justiz? Auch Ansätze dafür, dass die Urheber dieser Kommentare dann an deutsche Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden, finden sich in dem Papier nicht.

Im Zentrum der Arbeit von Maas sollte doch eigentlich dies stehen: Strafverfolgung zu erleichtern, gegen Leute, die im Netz hetzen und damit gegen deutsche Gesetze verstoßen. Volksverhetzung so zu bestrafen, wie das auch im Analogen stattfindet. Hindernisse auf dem Weg dahin zu beseitigen. Der Vorteil wäre: Konzentriert man sich darauf, muss man sich nicht von multinationalen Konzernen wie ein Schuljunge behandeln lassen.

Von:

www.taz.de/Maas-gegen-Hatespeech-auf-Facebook/!5258643/

Speicherreduzierung: Microsoft verschlechtert OneDrive für viele Nutzer

Weil eine kleine Gruppe von Benutzern ihren unlimitierten Speicher auf Microsofts Cloud-Speicherdienst OneDrive exzessiv ausgenutzt hat, ändert Microsoft nun das komplette Geschäftsmodell. Betroffen sind davon vor allem Nutzer von Office 365, deren Speicherplatz nun begrenzt wird, sowie Nutzer der kostenfreien Variante.

Wie Microsoft über das OneDrive-Blog berichtet, habe eine kleine Gruppe von Office-365-Nutzern, die bisher unlimitierten Cloud-Speicher genießen durften, dieses Recht ausgenutzt, um nicht nur mehrere PCs, sondern auch komplette Filmsammlungen und DVR-Archive über OneDrive zu sichern. Das soll dazu geführt haben, dass diese Nutzer 75 Terabyte Speicherplatz und mehr auf OneDrive belegt haben. Das entspricht laut Microsoft der 14.000-fachen Speicherbelegung eines Durchschnittsnutzers.

Microsoft zieht daraus nun Konsequenzen und reduziert drastisch den zur Verfügung stehenden Speicher für Office-365- und kostenlose Nutzer. Statt unbegrenztem Speicher erhalten Nutzer von Office 365 der Versionen Home, Personal und University zukünftig nur noch 1 Terabyte Kapazität. Die davon unabhängigen Speicherangebote von 100 und 200 Gigabyte wird Microsoft nicht mehr anbieten und stattdessen auf ein Speichermodell mit 50 Gigabyte reduzieren, das 1,99 US-Dollar pro Monat kosten wird. Das kostenlose OneDrive, das bisher das Ablegen von 15 Gigabyte ermöglichte, wird Microsoft auf nur noch 5 Gigabyte reduzieren. Die Veränderungen sollen Anfang 2016 Gültigkeit haben.

Für bestehende Kunden ergeben sich daraus folgende Veränderungen: OneDrive-Nutzer mit einem Office-365-Abonnement, die mehr als 1 Terabyte Speicher nutzen, werden über die Anpassungen informiert und haben anschließend zwölf Monate Zeit, um ihre Daten neu zu verwalten. Office-365-Nutzer, die das Produkt aufgrund der Veränderungen nicht mehr nutzen möchten, können eine Rückerstattung anfordern.

Nutzer der kostenlosen Variante mit bisher 15 Gigabyte haben ab Anfang 2016 ebenfalls zwölf Monate Zeit, um sich den Veränderungen anzupassen. Zusätzlich können diese Nutzer ein kostenloses Jahr Office 365 mit 1 Terabyte Speicher anfordern (Kreditkarte benötigt). Altkunden des alleinstehenden OneDrive mit 100 oder 200 Gigabyte Speicherplatz sind von den Veränderungen nicht betroffen.

 

Entdeckt auf:

http://www.computerbase.de/2015-11/

Steam Controller im Test: Gamepad-Revolution vorerst abgesagt

Ein neues Gamepad soll PC-Spiele wohnzimmertauglich machen, Maus und Tastatur auf dem Sofa ersetzen. Doch an den Erwartungen muss der Steam Controller scheitern.

 

Die Zukunft liegt gut in der Hand. Das Plastik fühlt sich anfangs etwas billig an, die Form ungewohnt klobig. Aber schon nach Minuten denkt man nicht mehr an den Steam Controller. Es sei denn, man muss gerade eine kleine Schaltfläche anklicken. Das geht so schnell wie am Laptop, merkt man dann und lehnt sich zurück. Plötzlich kann man auf dem Sofa Civilization bedienen, das Spiel ist einen Salat aus Menüs. Der Mauszeiger huscht präzise zu den Eingabefeldern, die Weltkarte gleitet sanft vorbei.

Seit Jahren setzen viele Spieler große Hoffnung in den PC: Er soll Playstation und Xbox ablösen und auch im Wohnzimmer die einheitliche Lösung zum Spielen werden. Das würde auch endlich die Kämpfe um Exklusivtitel beenden, mit dem Konsolenhersteller ihren Kunden auf die Nerven gehen. Es gibt keinen guten Grund, dass bestimmte Spiele nur auf bestimmten Konsolen laufen. Die Hardware ist überall ähnlich. Alle diese Kisten sind eigentlich PCs. Warum soll also ein ganz normaler PC, direkt an den Fernseher angeschlossen, nicht zum Spielestandard werden?

Das Ende der Spielkonsolen?

Computerspiele als Remakes Laras Haar weht jetzt natürlicher

Viele halbherzige Versuche hat es gegeben, den PC in die Wohnzimmer zu bringen. Es gibt Spiele-PCs in besonders kleinen Kisten, Funktastaturen mit integriertem Touchpad. Aber mit Macht können nur zwei Firmen wirklich versuchen, die Revolution anzuzetteln: Microsoft – aber die verkaufen lieber ihre mäßig erfolgreiche Konsole Xbox One. Zweitens Valve, Betreiber von Steam, der größten Download-Plattform für Spiele. Der probiert es jetzt mit dem Steam Controller.

Ein Kernproblem ist seit langem ungelöst: Auf dem PC sind Adventures, Simulationen, Management- und Strategiespiele populär. Sie alle lassen sich nur mit Maus und Tastatur gut bedienen. Auch Egoshooter kann man damit deutlich präziser steuern als mit einem Gamepad. Wenn der PC ohne Maus ins Wohnzimmer einzieht, verliert er einige seiner besten Seiten. Der Steam Controller soll das fehlende Puzzleteil im Masterplan sein: Alles soll sich komfortabel bedienen lassen, egal ob ein Spiel bisher mit Gamepad oder Maus gespielt wurde.

Die Lösung sieht erstaunlich simpel aus. Jeder Laie könnte den Steam Controller mit einem normalen Gamepad verwechseln. Die äußere Form ist dieselbe. Aber er hat nicht zwei kleine Joysticks, sondern nur einen. Dafür finden sich auf der Oberseite runde Flächen, die wie das Touchpad eines Laptops aussehen. So lassen sie sich auch bedienen. Die rechte Fläche ist in vielen Spielen der direkte Mausersatz. In Strategiespielen oder Adventures schiebt man den Mauszeiger mit dem Daumen ans Ziel. Das klappt genau so gut wie am Laptop. In Egoshootern bewegt man sich mit dem Joystick auf der linken Seite, und steuert die Blickrichtung mit dem Touchpad auf der rechten. Das ist erst ein merkwürdiges neues Gefühl. Aber auch daran gewöhnt man sich nach wenigen Minuten.

Der Fernseher ist weit weg

Dann will man sich eigentlich begeistern lassen von dem ersten wirklich neuen und ausgereiften Eingabegerät seit Jahren. Aber Spielen mit dem Steam Controller hakt schnell. In einigen wenigen Spielen wird er nicht erkannt, dann bewegt sich ohne erkennbaren Grund gar nichts. In den meisten wird man durch einen kurzen Konfigurationsprozess geleitet. Man muss nicht für jedes Spiel jeden Knopf des Controllers zuweisen, sondern wählt eine von mehreren Voreinstellungen aus. Aber hundertprozentig passen die selten. Also muss man im Spiel pausieren und auf einem neuen Menübildschirm die Befehle so auf die Knöpfe verteilen, wie man es gern hätte. Umständlich. Für PC-Spieler, die Mods selbst installieren und Grafikkarten austauschen, ist der Arbeitsschritt trivial. Für die gemütliche Mehrheit, die sonst lieber an der Spielkonsole spielt, sind diese Hürden zu hoch. Statt abends auf dem Sofa entspannt zu spielen muss man nun überlegen, wie man das Unterhaltungsprogramm gern bedienen würde.

Spiele sind weit weg

Noch problematischer sind die eigentlichen Spiele. Die wissen in der Regel noch nichts vom Controller und geben deswegen hartnäckig falsche Hinweise. Sie fordern Spieler auf, die rechte Maustaste zu drücken – am Steam Controller ist das meist der Abzug links hinten. Oder vielleicht sollen sie das E auf der Tastatur drücken. Dann wird es schwierig. Das könnte jeder Knopf sein: A, B, X und Y tauchen als Buchstaben auf dem Controller auf, aber es gibt auch kleine Pfeiltasten, Schultertasten, und als Neuheit auf dem Steam Controller sogar Rückentasten.

Selbst ohne diese Hürde sind viele PC-Spiele einfach nicht auf das Wohnzimmer vorbereitet. Das grundlegende Problem bei Spielen mit viel Text liegt in der Schriftgröße. Sie ist in aller Regel zu klein. Nur selten kann man sie vergrößern. So huscht ein Spiel wie Civilization zwar sanft über den Fernseher, aber wenn sich ein Textkasten öffnet, dann lehnt man sich unweigerlich nach vorn. Und wünscht sich doch wieder zurück an den Schreibtisch.

Ein Controller allein macht eben noch keine Revolution. Der Steam-Controller hätte ein wichtiges Teil in einem größeren Plan sein können. Aber die anderen Teile fehlen noch.

 

Erstmalig veröffentlicht auf:

www.sueddeutsche.de/digital/

Windows 10 – Microsoft überfordert zu viele User

Mit der Art und Weise, wie Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 10 den Computernutzern aufdrängt, wird immer unangenehmer. Es ist ein ehernes Gesetz, seit es Windows überhaupt gibt. Installiere nie eine neue Windows-Version auf ein bestehendes Windows Betriebssystem.

Und genau das bietet Microsoft den Millionen Windows Nutzern über die Windows Update-Funktion an. Viele Leute, die eigentlich mit ihrem Windows 7 oder Windows 8.1 zufrieden sind und sich eingearbeitet haben, installieren sich Windows 10, um die nervigen Einblendungen abzustellen, die einen ständig an das Upgrade erinnern. Das Upgrade mag an den meisten Rechnern funktionieren, die meisten User haben keine Probleme mit Windows 10, dennoch gibt es einfach zu viele, bei denen ein Arbeiten aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich ist. Nach dem Upgrade auf Windows 10 gibt es sehr häufig Probleme mit der Anti-Virussoftware, mit Gerätetreibern und einzelnen Funktionen, die plötzlich nicht mehr da sind. Auch die Optik ist anders, da muss man sich auch wieder umgewöhnen, was die meisten User hassen. Gerade mit Druckern, Wlan-Modulen, Scannern gibt es mitunter große Probleme. Bei einigen Laptop-Modellen funktioniert die Software nicht mehr, die die sogenannten FN-Tasten steuert. Die Folge: Man kann nicht mehr das Wlan aktivieren oder die Lautstärke per Taste ändern. Im schlimmsten Fall, den ich schon selbst erlebt habe, startet nach dem Upgrade auf Windows 10 der Rechner nicht mehr. Da hilft oft nur noch der IT-Experte. Ein Tipp: Falls Sie in Berlin wohnen, gibt es eine Empfehlung: http://mein-pc-wieder-ok.de

In den Fällen, bei denen Windows 10 aus solchen Gründen nicht nutzbar ist, hat man für eine gewisse Zeit die Möglichkeit, auf die vorherige Betriebssystemversion zurück zu kehren. Aber auch das birgt Risiken, dass es etwas schief geht. Alles in Allem muss man feststellen, dass die Vorgehensweise von Microsoft zumindest unglücklich ist. Zu viele User erleben eine böse Überraschung beim Upgrade.

Milch statt Business-Deals – Microsofts Sprachassistentin blamiert ihren Chef live auf der Bühne

Eigentlich wollte Microsoft-Chef Satya Nadella auf der Konferenzbühne zeigen, wie gut sein neuer Sprachassistent Cortana funktioniert. Leider zeigte das Programm ihm jedoch statt der gewünschten Risikogeschäfte Möglichkeiten zum Milchkaufen an.

Microsofts digitale Sprachassistentin Cortana hat Konzernchef Satya Nadella bei einem Auftritt hängenlassen. Nadella wollte bei einer Konferenz des Software-Anbieters Salesforce demonstrieren, wie man sich in einer Firma per Spracheingabe aktuell vom Scheitern bedrohte Deals raussuchen lassen kann. Stattdessen zeigte Cortana Möglichkeiten zum Milch-Kauf an.

Die Software verstand Nadellas Satz «Show me my most at risk opportunities» nämlich als «Show me to buy milk at this opportunity». Nach dem zweiten Fehlschlag entfuhr Nadella ein frustriertes «Oh, komm‘ jetzt».

Zweiter Versuch brachte die richtige Lösung

Nach dem Versuch wurde die richtige Information bei dem Event in der Nacht zum Donnerstag von Mitarbeitern hinter den Kulissen auf Nadellas Demo-Computer aufgerufen.

Auch Apple hatte schon Probleme mit seiner Sprachassistentin Siri auf großer Bühne. So bat Marketingchef Phil Schiller Siri bei einer Demonstration auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, den Song aus dem Film «Selma» abzuspielen. Die Software rief stattdessen das Lied «Selene» der Band Imagine Dragons auf. Im zweiten Anlauf lief dann der richtige Song.

 

Originalbeitrag lesen:

www.focus.de/digital

Android M: Erstes Update für Developer Preview

Die Developer Preview 2 verbessert Details der neuen Berechtigungsverwaltung und behebt einige Bugs. Erhältlich ist es für einige Nexus-Geräte. Gleichzeitig bestätigte Google, im Zeitplan zu liegen und Android M im Herbst zu veröffentlichen.

Google hat das erste Update für die Vorabversion der nächsten Android-Version herausgebracht, die Developer Preview 2 von Android M. Es ist für die Nexus-Smartphones 5 und 6, das Tablet Nexus 9 und die TV-Box Nexus Player erhältlich, entweder direkt am Gerät oder auf der Download-Seite. Die Updates des SDK, der Dokumentation und der Emulator-Images liefert wie üblich der SDK-Manager.

Das Preview 2 verändert vor allem einige Details der neuen Rechteverwaltung von Android M, wie Google ausführlich erklärt. Einige weitere Aktionen darf nun jede App ohne Rückfrage durchführen, beispielsweise einen Fingerabdruck-Sensor verwenden oder das WLAN ein- und ausschalten. Der Schreibzugriff auf SD-Karten und USB-Geräte hingegen erzeugt nun eine Rückfrage beim Nutzer. Die Sicherheitseinstellungen gelten nun auch für vorinstallierte Apps, auch diese müssen also beispielsweise SD-Zugriffe vom Nutzer genehmigen lassen. Zudem kann eine App abfragen, ob der Nutzer ihr ein Recht schonmal verweigert hat. Google stellt sich vor, dass die App dann eine Erklärung liefern könnte, wofür sie das Recht benötigt.

 

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Gleichzeitig bestätigt Google den Zeitplan von Android M: Die fertige Version soll im Herbst erscheinen, die API will Google bald finalisieren. Allerdings war das Preview 2 schon für Juni versprochen, es hat also fast zwei Wochen Verspätung. Ein Preview 3 soll noch im „late July“ erscheinen, was sich nun aber möglicherweise auf den August verschiebt. (jow)

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Neue Smartphones: Nokia: Rückkehr ins Handygeschäft geplant

Geht es nach Nokia, sollen ab 2016 wieder Smartphones des einstigen Traditionsherstellers in den Läden stehen.

Wie der derzeitige Nokia-Chef Rajeev Suri gegenüber dem Manager-Magazin verraten hat, befindet sich das finnische Unternehmen derzeit auf Partnersuche. Das Ziel: 2016 will das Unternehmen wieder in den Smartphone-Markt einsteigen. Da man 2013 alle Fertigungskapazitäten an Microsoft verkauft hat, muss jetzt ein neuer Partner her.

Dabei will man bei Nokia allerdings keine eigenen Fertigungskapazitäten aufbauen. Stattdessen soll der zukünftige Partner die Geräte bauen. Nokia selbst würde die Smartphones designen und den Markennamen per Lizenz zur Verfügung stellen. Ob Nokia für das Projekt einen Partner findet, hängt davon ab, wie viel Potenzial dieser dem einstigen Marktführer zutraut. Zumindest der Nokia-Chef gibt sich zuversichtlich und sieht sich in der Lage, Microsoft im Bereich der mobilen Geräte anzugreifen. Andernfalls könne man es gleich lassen, so der Chef weiter. Mit dem Nokia N1hat Nokia dem taiwanesischen iPhone-Hersteller Foxconn bereits eine vergleichbare Übereinkunft zum Bau von Tablets geschlossen.

Deal mit Microsoft

Mit der Suche nach einem Handybauer kann sich der Konzern allerdings noch Zeit lassen, denn vor 2016 darf Nokia nicht ins Handygeschäft zurück. Bis dahin darf nur Microsoft Smartphones mit der Marke Nokia vertreiben. Die Rechte für die Nutzung des Markennamens bei einfachen Handys liegen sogar bis 2023 bei Microsoft, auch wenn der Software-Riese diesen mittlerweile gar nicht mehr nutzt.

 
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Der Windows-Siegeszug begann heute vor einem viertel Jahrhundert

Genau 25 Jahre ist es heute her, dass Microsoft faktisch der Durchbruch beim Umstieg auf ein Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche gelang. Am 22. Mai 1990 wurde Windows 3.0 durch Bill Gates offiziell vorgestellt und legte den Grundstein, für die spätere Dominanz des Unternehmens. Bis zu diesem Zeitpunkt hinkte Microsoft hinter der Entwicklung eindeutig her. Schon sechs Jahre zuvor hatte Appleauf seinem Macintosh den Siegeszug der grafischen Benutzeroberflächen eingeleitet. Zwar versuchte auch Microsoft nachzuziehen und seine mühsam mit MS-DOS erworbene Stellung zu halten, doch konnten die ersten Fassungen einer eigenen GUI nicht gerade überzeugen. So war im PC-Bereich erst einmal IBMs OS/2 das Maß der Dinge.

Doch hinter den Kulissen hatten Microsoft-Entwickler bereits begonnen, die Grundlagen für wesentliche Verbesserungen zu legen – erst einmal ohne Wissen des Managements. Erst als das Verhältnis zu IBM zunehmend abkühlte legten sie ihre Arbeiten Steve Ballmer vor, der schnell überzeugt werden konnte.

Während es hier erst einmal um entscheidende Veränderungen unter der Haube ging, hielten mit Windows 3.0 letztlich verschiedene Neuerungen Einzug, die den endgültigen Abschied von der DOS-Eingabeaufforderung einläuteten. Während letztere beim Start der früheren Windows-Fassungen automatisch erschien, weil sie noch immer die entscheidende Eingabemöglichkeit war, folgte nun der Bruch.

Stattdessen konnten die Nutzer nun über den Programm-Manager auf ihre Anwendungen zugreifen, die sich in Form grafischer Icons präsentierten. Hinzu kam ein grafischer Datei-Manager, mit dem sich durch die Ordner auf dem Speichermedium navigieren ließ. Doch nicht nur das: In Windows 3.0 waren die Dateiendungen nun auch bestimmten Anwendungen zugeordnet. Das ermöglichte es, dass das Anklicken des gewünschten Dokumentes dafür sorgte, dass etwa die Textverarbeitung startete und den Inhalt zeigte. Bis dahin musste erst die Anwendung gestartet und mit dieser dann die benötigte Datei geöffnet werden.

Hinzu kam, dass sich verschiedenste Einstellungen auch über eine komplett grafisch aufgearbeitete Systemsteuerung vornehmen ließen. Das eröffnete einer wesentlich breiteren Gruppe von Nutzern Zugang zu wichtigen Optionen, die zuvor nur mühsam über kryptische Angaben in Konfigurations-Dateien zu verändern waren.

Neben zahlreichen technischen Neuerungen waren es aber auch verschiedene mitgelieferte zusätzliche Anwendungen, die Windows 3.0 bei einer steigenden Zahl von Usern beliebt machte. Dazu gehörten das neue Zeichenprogramm Paintbrush, das nun auch Farben unterstützte, der Rekorder, mit dem sich Makros aus Tastatur- und Maus-Eingaben aufzeichnen ließen, sowie ein Rechner mit wissenschaftlichem Modus. Erleichtert wurde der Einstieg in die neue Oberfläche durch ein Hypertext-basiertes Hilfesystem.

Windows 3.0 wurde so schnell zum Kassenschlager. Drei Millionen verkaufte Kopien binnen der ersten sechs Monate waren zum damaligen Zeitpunkt ein sehr beachtlicher Wert. Da Privatkunden zu dieser Zeit noch eher Mangelware waren, legte Microsoft letztlich das regelrecht legendär gewordene Windows for Workgroups 3.11 nach, das in Unternehmen Support für Domain-Networking bereitstellte und den PC von der eigenständigen Arbeitsmaschine zum Bestandteil einer firmenweiten Netzwerk-Infrastruktur machte.

Ursprünglich veröffentlicht:

http://winfuture.de/news,87218

„Bitte bleiben Sie am Apparat!“ – Mit diesen vier Tricks hängen Sie nie wieder in der Hotline-Warteschleife

„Bitte bleiben Sie am Apparat! Bitte bleiben Sie am Apparat!“ – Und dann: Gedudel. Viele Menschen dürften diesen Ablauf nur allzu genau kennen. Wer Probleme mit technischen Geräten oder Software hat, muss mit etwas Pech gleich mehrere Stunden in so einer Warteschleife .

So unausweichlich die Warteschleife scheint, man ist ihr nicht komplett ausgeliefert: Mit diesen Tricks überlisten Sie die Computerstimme und kommen schneller mit den Experten der Netzbetreiber ins Gespräch.

Oft werden Sie am anderen Ende der Leitung von einer generischen Computerstimme begrüßt, die Ihnen geduldig alle möglichen Optionen vorliest oder ein bestimmtes Stichwort von Ihnen hören möchte. Dabei wollen Sie doch einfach nur mit einem echten Menschen sprechen. Diese Computerstimme können Sie mit einem einfachen Trick überlisten.

Der funktioniert wie folgt: Die Netzbetreiber nehmen Rücksicht auf Menschen mit Sprachbehinderung. Daher gibt die Computerstimme oft nach etwa drei Versuchen auf, wenn Sie einfach in den Hörer schweigen oder keine der geforderten Tasten drücken. Manchmal hilft es auch, unverständliche Wörter vor sich hin zu brabbeln. Schon versteht der Computer Sie nicht mehr und Sie werden mit einem echten Menschen aus Fleisch und Blut verbunden.

Wenn Probleme auftreten, wollen die meisten Nutzer sofort eine Lösung. Die Mühlen von E-Mails und Kontaktformularen mahlen dagegen langsam. Daher greifen viele Kunden zum Telefon, um den Betreiber zu erreichen. Gerade hier drohen jedoch die langen Wartezeiten. Über die weniger bekannten Chat-Alternativen kommen Sie meist schneller an das Ziel.

So bietet die Telekom (hier) einen Video-Chat an, der Sie ohne lange Wartezeiten mit einem Mitarbeiter verbindet. Alternativ erfolgt der Kontakt per Text-Chat. Auch O2 bietet mit dem „Bestell-Chat“ ein ähnliches Feature an. Der Chat kann nicht nur für Bestellungen genutzt werden, sondern hilft auch bei allgemeinen Problemen. Die Chat-Funktion von Vodafone ist etwas versteckt, hier müssen Sie auf der Kontakt-Seitein der rechten Leiste auf das Chat-Symbol klicken. Schon kümmert sich ein Mitarbeiter um Sie. E-Plus bietet keinen eigenen Chat an.

Die Webseite Gethuman.com listet Direktverbindungen auf, die Sie sofort mit einem Menschen verbinden sollen. Ganz ohne Warteschleife und Computerstimme. Suchen Sie dafür nach der Firma, beispielsweise Telekom oder Vodafone, und folgen sie den Anweisungen. Problem: Die Webseite ist Englischsprachig und hat nicht alle deutschen Firmen in der Datenbank gespeichert.

Hier kann 0180.info helfen. Die Seite bietet ein umfangreiches Archiv von deutschen Firmen und löst die 0180-Nummern auf. So kommen Sie nicht nur schneller ans Ziel sondern telefonieren auch noch günstiger.

Schnell in der Mittagspause die Mobilfunk-Hotline anrufen? Ganz schlechte Idee. Denn auf diesen Gedanken sind Tausende andere Kunden auch gerade gekommen. Vermeiden sie daher die Hauptanrufzeiten während der Mittagspause (12.00 Uhr bis 14.00 Uhr) und nach Feierabend (ab 17.00 Uhr).

Die Telekom bietet einen 24-Stunden-Service an. Sie erreichen den Kundenservice über die 0800 33 01000 für Festnetz-Fragen und die 0800 33 02202 für Mobilfunk-Fragen. Spezielle Hotlines finden Sie hier.

Vodafone ist ebenfalls 24 Stunden am Tag zu erreichen. Sie kontaktieren den Kundenservice über die 0800 172 12 12  für Vertrags-Fragen und die 0172 229 02 29 für Prepaid-Fragen. Spezielle Auslands-Hotlines und Fax-Nummern finden Sie hier.

O2 setzt ebenfalls auf 24-Stunden-Betreuung. Sie erreichen den Kundenservice über die 0176 88 85 52 22 für Vertrags-Fragen und die 0176 88 85 52 82 für Prepaid-Fragen. Spezielle Fragen können Sie über das Online-Formular von O2.

E-Plus ist von 6.00 Uhr bis 23.00 Uhr zu erreichen. Sie kontaktieren den Kundenservice über die 0177 177 1000 für Vertrags-Fragen und die 0177 177 1150 für Prepaid-Fragen. Spezielle Hotlines finden Sie hier.

Die Homepage besuchen:

www.focus.de/digital