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Windows 7 hält sich hartnäckig

Windows 7 ist das neue Windows XP, zumindest bezüglich der Beliebtheit bei den Nutzern. Obwohl Windows 10 nach Windows 8 und 8.1 schon der Nach-Nachfolger von Windows 7 ist, gibt es genug Nutzer, die ihr Windows 7 so lange wie möglich behalten möchten oder sogar auch einen neuen Rechner mit Windows 7 haben wollen. Dabei geht es vor allem darum, dass die Nutzer keine Lust haben, sich immer wieder in eine neue Benutzeroberfläche einzugewöhnen. Bei Windows 8 und 8.1 war das Jammern schon groß. Viele kamen mit den Kacheln überhaupt nicht klar und sie vermissten schmerzlich „ihr“ Windows Startmenu. Das kann man zwar mittels eines zusätzlichen Programms wiederherstellen, doch das Publikum fremdelte weiterhin mit Windows 8.

Die Kacheln waren meiner Ansicht nach eine schlecht gemachte Kopie der Oberfläche des iPads bzw. iPhones. Ähnlich ist es jetzt bei Windows 10. Microsoft hat zwar das Startmenu wieder eingeführt, aber der Versuch, es mit irgendwie mit der Kacheloptik zu verschmelzen, ging gründlich schief. Wie mir mehrere Dienstleister von Computer Service Berlin und Notebook Service Berlin haben mir bestätigt, dass die Nutzer auch mit der Windows 10-Oberfläche ihre Schwierigkeiten haben. Es gibt aber noch einen anderen Grund, warum viele Computernutzer Windows 7 behalten möchten. Es geht ihnen um den Schutz ihrer Daten. Bei der Einführung von Windows 10 gab es etliche Berichte, dass das neue Betriebssystem von Microsoft sensible Daten des Nutzers sendet. Die ungewohnte Bedienbarkeit und die Datenproblematik führen dazu, dass viele Nutzer den Umstieg auf Windows 10 zumindest so lange wie möglich hinausschieben wollen. Wie es aber in der Computerwelt so ist, auch das hervorragende Windows 7 wird nicht ewig benutzbar sein. Schon jetzt gibt es laut Aussage eines befreundeten PC  Service Berlin neue Chipsätze, die von Windows 7 nicht mehr erkannt werden und es auch keine Treiber dafür gibt. Allgemein wird es zukünftig immer weniger Treiber für neue Geräte für Windows 7 geben, sodass man irgendwann gezwungen sein wird, umzusteigen.

Windows 10 – Microsoft überfordert zu viele User

Mit der Art und Weise, wie Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 10 den Computernutzern aufdrängt, wird immer unangenehmer. Es ist ein ehernes Gesetz, seit es Windows überhaupt gibt. Installiere nie eine neue Windows-Version auf ein bestehendes Windows Betriebssystem.

Und genau das bietet Microsoft den Millionen Windows Nutzern über die Windows Update-Funktion an. Viele Leute, die eigentlich mit ihrem Windows 7 oder Windows 8.1 zufrieden sind und sich eingearbeitet haben, installieren sich Windows 10, um die nervigen Einblendungen abzustellen, die einen ständig an das Upgrade erinnern. Das Upgrade mag an den meisten Rechnern funktionieren, die meisten User haben keine Probleme mit Windows 10, dennoch gibt es einfach zu viele, bei denen ein Arbeiten aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich ist. Nach dem Upgrade auf Windows 10 gibt es sehr häufig Probleme mit der Anti-Virussoftware, mit Gerätetreibern und einzelnen Funktionen, die plötzlich nicht mehr da sind. Auch die Optik ist anders, da muss man sich auch wieder umgewöhnen, was die meisten User hassen. Gerade mit Druckern, Wlan-Modulen, Scannern gibt es mitunter große Probleme. Bei einigen Laptop-Modellen funktioniert die Software nicht mehr, die die sogenannten FN-Tasten steuert. Die Folge: Man kann nicht mehr das Wlan aktivieren oder die Lautstärke per Taste ändern. Im schlimmsten Fall, den ich schon selbst erlebt habe, startet nach dem Upgrade auf Windows 10 der Rechner nicht mehr. Da hilft oft nur noch der IT-Experte. Ein Tipp: Falls Sie in Berlin wohnen, gibt es eine Empfehlung: http://mein-pc-wieder-ok.de

In den Fällen, bei denen Windows 10 aus solchen Gründen nicht nutzbar ist, hat man für eine gewisse Zeit die Möglichkeit, auf die vorherige Betriebssystemversion zurück zu kehren. Aber auch das birgt Risiken, dass es etwas schief geht. Alles in Allem muss man feststellen, dass die Vorgehensweise von Microsoft zumindest unglücklich ist. Zu viele User erleben eine böse Überraschung beim Upgrade.

Milch statt Business-Deals – Microsofts Sprachassistentin blamiert ihren Chef live auf der Bühne

Eigentlich wollte Microsoft-Chef Satya Nadella auf der Konferenzbühne zeigen, wie gut sein neuer Sprachassistent Cortana funktioniert. Leider zeigte das Programm ihm jedoch statt der gewünschten Risikogeschäfte Möglichkeiten zum Milchkaufen an.

Microsofts digitale Sprachassistentin Cortana hat Konzernchef Satya Nadella bei einem Auftritt hängenlassen. Nadella wollte bei einer Konferenz des Software-Anbieters Salesforce demonstrieren, wie man sich in einer Firma per Spracheingabe aktuell vom Scheitern bedrohte Deals raussuchen lassen kann. Stattdessen zeigte Cortana Möglichkeiten zum Milch-Kauf an.

Die Software verstand Nadellas Satz «Show me my most at risk opportunities» nämlich als «Show me to buy milk at this opportunity». Nach dem zweiten Fehlschlag entfuhr Nadella ein frustriertes «Oh, komm‘ jetzt».

Zweiter Versuch brachte die richtige Lösung

Nach dem Versuch wurde die richtige Information bei dem Event in der Nacht zum Donnerstag von Mitarbeitern hinter den Kulissen auf Nadellas Demo-Computer aufgerufen.

Auch Apple hatte schon Probleme mit seiner Sprachassistentin Siri auf großer Bühne. So bat Marketingchef Phil Schiller Siri bei einer Demonstration auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, den Song aus dem Film «Selma» abzuspielen. Die Software rief stattdessen das Lied «Selene» der Band Imagine Dragons auf. Im zweiten Anlauf lief dann der richtige Song.

 

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